Champions League Wetten: Alles Wissenswerte über die Königsklasse

Wenn diese Hymne läuft, bekommt jeder Fußball-Fan Gänsehaut. Die Champions League ist für jeden Fußballverein in Europa die höchste Spielklasse, nach der er streben kann. Nur die Besten der Besten nehmen daran teil. Dementsprechend beliebt sind die Champions League Wetten, auch weil es zum Teil außergewöhnlich hohe Quoten auf Spitzenmannschaften gibt.

  • Die Champions League gibt es seit der Saison 1992/93
  • Rekordsieger ist Real Madrid mit 6 Titeln
  • Der Vorgängerwettbewerb ist der Europapokal der Landesmeister
  • 32 Teams nehmen an der Gruppenphase teil
  • Schon in der Gruppenphase gibt es teilweise sehr hohe Siegquoten auf Spitzenteams
  • Der Modus hat sich im Laufe der Jahre grundlegend geändert
  • Mit der Champions League-Teilnahme verdienen die Vereine sehr viel Geld
  • Keiner schoss mehr Tore als Cristiano Ronaldo
  • Aus der Bundesliga gewannen nur der FC Bayern und Borussia Dortmund den Titel

So begann alles

Seit fast 30 Jahren versüßt uns die Champions League die Abende unter der Woche. Egal, ob dienstags oder mittwochs – in der europäischen Königsklasse des Fußballs sind immer hochinteressante Partien dabei. Erstmals wurde der höchste europäische Vereinswettbewerb in der Saison 1992/93 durchgeführt. Damals löste die Champions League den Europapokal der Landesmeister ab und führte den Fußball auf eine neue Stufe der Professionalität. Durch die neuen Strukturen des Wettbewerbs wurde deutlich mehr Geld als zuvor mit dem Europapokal der Landesmeister generiert. Das finanzielle Plus wurde natürlich auch den Vereinen zuteil, weil es höhere Prämien zu verdienen gab.

In drei Stufen zum heutigen System

Doch es benötigte einige Jahre bis sich das Gesicht der Champions League deutlich von dem des Europapokals der Landesmeister unterschied. In der Saison 1992/93 durften, wie schon im Vorgänger-Wettbewerb auch, nur die entsprechenden Meister der ersten Ligen teilnehmen. Erst 1997 wurde dies gelockert und nun durften auch die Vizemeister einiger Spitzenländer an der Königsklasse partizipieren. Zur Spielzeit 1999/2000 wurde das Teilnehmerfeld noch einmal vergrößert. Nachdem 1997 erstmals 24 Mannschaften im Rennen waren, waren es ab 1999 sogar schon 32. Diese Teamanzahl ist bis heute gültig.

Der heutige Modus

Während in der Vergangenheit wirklich nur die Meister der jeweiligen Länder an der Königsklasse teilnehmen durften, ist es inzwischen so, dass eine Liga sogar bis zu vier Teams – im Ausnahmefall sogar fünf – stellen kann. Diese 32 Klubs treten in acht Vierergruppen gegeneinander an. Dabei duellieren sich alle Vereine einer Gruppe in der Vorrunde jeweils 2 Mal. Jede Mannschaft kommt somit in der Gruppenphase auf drei Heim- und drei Auswärtsspiele. Die ersten beiden jeder Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale. Dieses wird als K.o.-Duell ausgetragen. In zwei Partien – jeder Klub spielt einmal zu Hause – wird ein Sieger gesucht. Gewinnt jedes Team ein Spiel, entscheidet die Sieghöhe über das Weiterkommen. Ist auch diese gleich, muss die Anzahl der geschossenen Auswärtstore zu Rate gezogen werden. Wer mehr Tore in der Fremde erzielt hat, ist weiter. Natürlich gibt es auch den speziellen Fall, das beide Mannschaften ihr Heim- oder Auswärtsspiel z.B. 2:1 gewinnen. Dann geht es im Rückspiel in die Verlängerung und der Sieger wird in weiteren 30 Minuten, eventuell sogar auch erst im Elfmeterschießen, ermittelt. So geht es Runde für Runde bis sich zwei Vereine im Finale in einem vorher festgelegten Stadion gegenüberstehen. Hier gibt es nur dieses eine Duell.

Keiner kann es wie Real Madrid

Bereits sechsmal durfte Real Madrid den berühmten Henkelpott, der dem Champions League-Sieger überreicht wird, in die Höhe recken. Der spanischen Spitzenverein ist somit Rekordsieger der Königsklasse. Die Spanier waren es auch, die als erstes den Titel verteidigen konnten. Nachdem sie bereits in der Saison 2015/16 gewonnen hatten, siegten sie auch ein Jahr später. Nicht ganz so erfolgreich wie Real Madrid waren bisher die Bundesliga-Vereine in der Champions League. Nur Borussia Dortmund dem FC Bayern gelang seit 1992 der Sprung auf den Thron des europäischen Vereinsfußballs. Der BVB siegte 1997, die Münchner in den Jahren 2001 und 2013.

Ronaldo schlägt Messi

Einer, der auch lange das Bild von Real Madrid mitgeprägt hat und somit maßgeblichen Anteil an vier Champions League-Titeln der Spanier hat, ist Cristiano Ronaldo. Der portugiesische Angreifer erzielte in 168 Partien unglaubliche 128 Treffer. Damit ist der inzwischen 35-Jährige Rekordtorschütze der Champions League. Durch diese phänomenale Quote entscheidet Ronaldo auch das direkte Duell mit Dauerrivale Lionel Messi für sich. Der Argentinier, der in der Königsklasse ausschließlich für den FC Barcelona auflief, kommt bislang auf 114 Tore, ist allerdings auch zweieinhalb Jahre jünger und hat somit noch die Möglichkeit, an Ronaldo vorbeizuziehen. Bester deutscher Schütze der CL-Geschichte ist Thomas Müller. Der Bayern-Angreifer markierte bislang 44 Tore.

Das Camp Nou in Barcelona ist ein häufiger Austragungsort von Spielen, bei denen Champions League Wetten möglich sind - Foto: Pixabay

Champions League eine wichtige Geldeinnahmequelle

Für die Vereine ist die Champions League inzwischen nicht mehr nur noch ein interessanter Vergleich der besten Klubs Europas, sondern vor allem auch eine Einnahmequelle. Der FC Bayern verdiente in der Saison 2019/20 bis jetzt das meiste Geld an der Königsklasse. Insgesamt 74 Millionen Euro überwies die UEFA auf das Konto der Münchner. Nur unwesentliche weniger kassierten die spanischen Spitzenvereine FC Barcelona und Real Madrid. Während Barca fast 73 Millionen Euro einnahm, sind es bei Real „nur“ 71 Millionen Euro.

Champions League Wetten können lukrativ sein

Aber nicht nur für die teilnehmenden Vereine, sondern auch für die Zuschauer kann die Königsklasse lukrativ sein. Bei den Champions League Wetten sind nämlich zahlreiche hochinteressante Quoten mit dabei. Doch wieso sind die Wetten in diesem Wettbewerb so viel besser? Ganz einfach: In fast jeder Gruppe spielen schon zwei wirklich gute Teams mit. Treffen diese aufeinander, steigert dies automatisch die Siegquoten. In der Bundesliga geht der FC Bayern in jede Partie als haushoher Favorit. In der Champions League kann es jedoch dazu kommen, dass es ein Duell auf Augenhöhe wird oder der deutsche Rekordmeister sogar nur Außenseiter ist. Noch interessanter werden die Quoten ab der K.o.-Phase. In diesen Spielen gibt es weniger Abwarten und Taktieren, es muss auf Sieg gespielt werden. Entsprechend risikoreicher und unvorhergesehener sind die Spiele ab dem Achtelfinale. Es lohnt sich also, dienstags- oder mittwochsabends einen Blick in die Champions League Wetten zu werfen, um einen Wettschein fertig zu machen.

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